Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſimachusz jetzt iſt es wie Chryſopolis unbe⸗ ruͤhmt. Seine Haͤfen ſind Ruinen.

Der Ehalkedoniſche Vorberg, eine Seite nach Mittag, die andere nach Norden wendend, macht einen Buſen, Kalamata. Das Ufer deſſelbeu iſt ſehr ſchilfig und graſig.

In der Naͤhe von Chalkedon, vor dem Vor⸗ berge Heuron ſind die Inſeln Pytiodes, Chal⸗ kis und Prota. Dieſe letztere iſt ſechzig Stadien von Byzanz entfernt, und liegt ihrer Laͤnge nach von Nord nach Suͤd. An ihrer Oftſeite befinden ſich Ci⸗ ſternen, wovon die groͤßte den byzantiniſchen großen Baͤdern gleicht. Auf der Suͤdſeite liegt die Inſel Antigonaz im Weſten ſind die Inſeln Pla⸗ tys und Oxia. Beide ſind reich an Lorbeer und Blumen; außerdem iſt um dieſelben reicher Au⸗ ſternfang. Die Inſel Antigona hieß ehedem Zo⸗ naraſait und Panormon. Sie iſt allenthalben ſteil zugaͤngig. Die Inſel Chalkis liegt vier Sta⸗ dien von der Antigona, hieß zuweilen auch De⸗ moneſos, und hat Metalle. Sie beſteht eigentlich aus drei Huͤgeln, wovon einer noͤrdlich, der andere oͤſtlich, der dritte aber weſtlich liegt, und iſt von Suͤ⸗ den her ſteil und abſchuͤſſig am ganzen Ufer, aus⸗ genommen einem kleinen, windſicheren Hafen. An der Oſtſeite iſt der Flecken Chalkis, unterhalb deſſelben iſt ein Schiffplatz. Von Chalkis fuͤnf Sta⸗