Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Natur und Mauerwerk feſtes Bergſchloß, von wo aus man den Bosporus üuͤberſchauen kann. Es iſt von Tuͤrken bewohnt. Am Ausgange des Thales, welches von der Mittagſeite den Vorberg des gſiati⸗ ſchen Hieron umſchließt, iſt ein vortrefflicher, hin⸗ laͤnglich tiefer, vor Nord⸗ und Oſtwind geſchuͤtzter Hafen, der ſelten leer iſt von Schiffen. In der Naͤhe iſt Lorbeer⸗Waldung. Von dem Hafen des Hieron nach dem Vorberge Argyronion haͤngen ſteile und unwegſame Hoͤhen an das Geſtade herab. Das Argyronion iſt etwa 900 Schritte breit, um⸗ ſchließt auf der Suͤdſeite den vom Volke Mono⸗ kolon genannten Buſen, hat auf der Nordſeite ein Thal mit einem Bache, an welchem die Ruinen eines alten Kloſters liegen. Auf dem Gipfel des Argyronion ſtand einſt ein von Soliman er⸗ bauter mahomedaniſcher Tempel des Pantaleë⸗ mon. Hiernaͤchſt im Thale war das Bette des Herakles und das Nymphaͤum, der Lorbeer des Wahnſinns, bei welchem der rieſengroße und ſtarke Bebrykerkoͤnig Armykus durch den Ar⸗ gonauten Pollux erſchlagen ward. Grabmal und Hafen nach dieſem Erſchlagenen benannt. Die Tuͤr⸗ ken nennen die Gegend Bekouſſi. In der Naͤhe iſt der tuͤrkiſche Buſen auch Soltanion und Monokolon genannt, woran Gaͤrten des Sultaus ſtoßen. Dieſe Gaͤrten ſind da, wo einſt Suͤmpfe waren.