Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

*

115

Oberhalb Metopon iſt der von Megarern einſt bebaute Huͤgel Palino rmikon, hiebei der Tempel des Ptolomaͤus Philadelphus. Von hier kommt man zu dem Orte Delphinus und Charondas, ſogenannt zum Gedaͤchtniß eines Zi⸗ therſpielers Chalkis, der mit ſeinem Sang und Spiel einen Delphin aus dem Meere lockte, woruͤber

ein Hirte Charondas neidiſch den Delphin ermor⸗

dete. Weiter iſt hier ein Vorberg, deſſen Grund⸗ fels Thermaſtis und deſſen Geſtade Pentakon⸗ torikon heißt. Von hier ſchiffte einſt Taurus nach Kreta, mit Minois Tochter zu buhlen; von bier fuhr Jaſon zur Kolchiſchen Medeg. Hier iſt ein Apollo⸗Altar, ein von Jaſon gegruͤndeter Flecken Diplokion, ruͤrkiſch Biſitas genannt, wo einſt die oͤffentlichen Baͤder des Mammianus waren. In dem nahen Thale, welches das Metopikon von der Vorſtadt des Afas Baſſa trennt, iſt Zypreſſenwal⸗ dung, eine nie frierende Quelle, alte Ruinen, von den Fiſchern Karidata genannt, ein Garten des Sultans, auch die Gaͤrten des Ru ſtan Baſſa mit dem Mauſoleum des foͤniglichen Flottepraͤfekten Ae⸗ nobarbus, umſchattet von Platanen und Pappeln.

Von dem Grabmal des Aenoba rbus 600 Schritte weit iſt das Peribolon der Rbodier, auch Rho⸗ dakinion von den Fiſchern geheißen, nichts weiter als eine Ruine von dem alten Hafen⸗Damme, hin⸗ ter welchem das ſchoͤne Weinfeld, nach ſeinem Be⸗