108 ander gleich und aͤhnlich laufen. Die ſtarke Stroͤmung an den genannten ſieben Puneten kommt wahrſchein⸗ lich von den Vorgebirgen her: denn wo das Fluß⸗ bette des Bosporus gerade iſt, da ſtroͤmt er ruhig und ſanft. Die Buſen, welche der Bosporus durch ſein ſiebenmaliges heftiges Anſtroͤmen bildet, ſind fol⸗ gende. Bei dem Fels Dikaͤa macht er den Bathy⸗ colpo, und wieder den Skletrino. Durch die zweite Anſtroͤmung entſtehen der Dionyſius O xyr⸗
rum und der Dionyſins Perirrun, der Buſen
Soltanicho. Die dritte Stroͤmung bildet den Bu⸗ ſen Phidaliaͤ, die vierte den Buſen Anaploi, die fuͤnfte den Buſen Den Chelon, die ſechſte und ſiebente die Buſen Damalikon und Bosporion. An allen dieſen Orten ſcheint der Bosporus zu verweilen, daher die ſicheren Haͤfen.
Nach der Ausſage derer, die im Bosporus
Fiſchfang treben, ſoll es uͤbrigens in demſelben un⸗ zaͤhlige Schluͤnde und Wirbel geben. Auch ſoll der obere Theil des Waſſers in demſelben oft eine andere Stroͤmung haben, als das darunter befindliche. Die⸗ fes letztere mag zum Theil den Windzuͤgen, welche durch die an den Kuͤſten befindlichen Berge vielfach getrieben oder aufgehalten werden, zuzuſchreiben ſeyn; zum Theil mag dazu das tiefere Flußbette bei⸗ tragen.—
Durch die Spitze des Vorgebirges Bosporion bei Byzanz ſpaltet ſich der Bosporus. Der groͤſ⸗


