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phen und Hiſtoriographen, bei der Enge von An a⸗ plon, nahe bei dem Vorgebirge Heſtiaͤ uͤberhalb Chalcedon. Nach anderen Berichten beginnt er bei dem Vorgebirge des Pharos, in der Gegend, welche jetzt noch von den Griechen die Heiligth uͤ⸗ mer oder Hiera genannt wird. Das Ende des Bosporus aber iſt bei Byzanz und Chalcedon.
Was die Breite des Bosporus anlangt, ſo iſt er, wie ſchon Strabo und Arrian verſichern, bei dem Jupiter⸗Urius⸗Tempel am engſten. Die An⸗ gaben dieſer Breite, wie wir aus Herodot, Phi⸗ loſtratus und Dionyſius Byzantius verneh⸗ men, 4 bis 56 Stadien. Hiemit ſtimmt Pomponius Mela uͤberein. Die Fiſchersleute unſerer Zeit vergleichen die Breiten des Bosporus ſo: von dem Vorgebirge Heſtiaͤ bis an die aſiatiſche Kuͤſte nach Kekrion iſt der Bosperus eben ſo enge, als bei dem Vorgebirge Hermaion, welches die ſchon an⸗ gegebene Breite bezeichnet. Zwiſchen dem Vorgebirge Argyronion und Milton iſt er nicht weiter, als bei dem Jupiter⸗Urius⸗Tempel. Hieraus er⸗ hellt, daß die Weiten des Bosporus an mehreren Orten gemeſſen wurden. Man kann indeß dahin entſcheiden, daß er, ſelten uͤber 12 Stadien breit iſt. Nur an zwei Orten iſt er breiter. Bei Byzanz mißt die Breite naͤmlich uͤber 14 Stadien und bei den Symplegaden oder Cyanen⸗Inſeln 20.


