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ihrem blendenden Glanze vom Boden bis zur Decke— denn ſelbſt die Waͤnde waren mit vergoldeten ehernen Platten uͤberzogen— gewaͤhrte ſie einen impoſanten Anblick. Der obere Theil derſelben war aus Erz und Gold vortrefflich gearbeitet, und ihre Umgebungen waren ein ſchoͤner freier Platz und die ſaͤmmtlichen kaiſerlichen Gebaͤude.— Im Tempel hatte Kon⸗ ſtantin 12 kleine Saͤrge den Apoſteln geweiht, und zwiſchen ihnen ſeinen eigenen Sarg aufgeſtellt, in welchen er auch wirklich nach ſeinem Tode gelegt wurde. Heut zu Tage ſteht noch auf dem Platze, wo ehe⸗ dem die Apoſtel⸗Kirche war, ein Todten⸗Sarg, ohne Deckel, aus rothem Marmor, 10 Schuhe lang und 5 Schuh breit, welchen Griechen und Tuͤrken fuͤr das Grabmal des großen Konſtantin halten. Einige laſſen die Kaiſerin Theodora, andere den Kaiſer Juſtinian die Apoſtel Kirche aus dem Grunde neu gebaut haben, und zwar weit prachtvoller als vorher. Jetzt iſt keine Spur mehr davon vorhanden. An ihrer Stelle ſind gegen 200 S attler⸗Buden, oder eigentlich ein Markt, wo alle Arten Reitzeug verkauft werden, und ein muhamedaniſcher Sempel von Sul⸗ tan Muhamed nach der Form der Sophien⸗Kirche aus Quaderſteinen erbaut, mit Blei gedeckt, mit herr⸗ lichen Vorhoͤfen, mit marmornem Fußboden, mit Schwibboͤgen und koloſſalen Saͤulen von ausgeſuch⸗ teſtem Marmor. In der Mitte des Vorhofes ſpringt eine Quelle in ein marmornes Becken: um die Mo⸗


