Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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werke ergibt ſich nun die Lage des ſiebenten Quartiers. Es erſtreckt ſich naͤmlich von dem hoͤchſten Ruͤcken des Vorgebirges gegen den Meerbuſen hin, von Oſt ge⸗ gen Weſt, von der Saͤule Konſtantin's bis zu dem Platze des K. Theodos in fortlaufenden Saͤulen⸗ Gaͤngen. In dieſem Quartiere lagen auch alle jene Plaͤtze, die jetzt den großen Waaren⸗Markt der Tuͤrken, Bezeſtein, bilden, auf welchem beſonders Pretioſen von den Kaufleuten ausgeboten werden, wie zur Zeit der chriſtlichen Kaiſer in dem Hauſe Lampterum, wo die Kaufleute ihre Waaren⸗Lager hatten.

VI. Von dem ſogenannten Stiere, dem Platze des K. Theodos und von deſſen Säule ꝛc.

Dieſe Saͤule des K. Theodos, die man inwendig mittels einer Schnecken⸗Stiege bis zu ihrem Gipfel beſteigen konnte, ſtand auf der hoͤchſten Anhoͤhe des dritten Huͤgels gegen Weſt in der Naͤhe des neuen Bades, welches der Sultan Pajazeth baute, der auch dieſe Saͤule zur leichteren Erbauung ſeines Ba⸗ des 40 Jahre fruͤher, als Gylles nach Konſtanti⸗ nopel kam, hatte zerſtoͤren laſſen. Dieſe Saͤule ſoll nach Zedrin in allem der Saͤule des Arcadius aͤhnlich ſeyn, die noch bis auf den heutigen Dag ſteht, und die wir ſpaͤter beſchreiben werden.

Der ſogenannte Stier war nichts anders, als eine Saͤule, welche Theodos der Grohe errich⸗