Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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einer Minerva mit dem Helme und dem Medu⸗ ſen-Haupte. Auf der oͤſtlichen Seite ſtand die Amphitrite, eine von den Sirenen mit der Krebs⸗ ſcheere an den Schlaͤfen, nebſt andern Sirenen als Seepferden geſtaltet; auf der noͤrdlichen Seite jenes große Kreuz, welches Konſta utin auf einer hohen Saͤule errichten ließ zur Erinnerung jenes Kreuzes, welches Kouſtantin auf ſeinem Zuge gegen Ma⸗ xentius am Himmel erblickte. Von dieſer wunder⸗ baren Begebenheit ſchreibt ſich auch die Hauptfahne in dem Heere Konſtantin's her. Als dieſem naͤm⸗ lich in ſeinem Kriege gegen Maxentius am Himmel jenes Kreuz erſchienen war, mit den Worten:„In dieſem ſiege!“ ließ er wirklich ein Kreuz von 2 ver⸗ goldeten Speeren fertigen, oben mit einer Krone und daran eine Purpurfahne, die er dem Heere vor⸗ tragen, und von ſeinen Kerntruppen begleiten ließ. Die religioͤſe Begeiſterung feuerte ſeine Sruppen auch dergeſtalt an, daß Konſtantin einen vollſtaͤndigen Sieg uͤber Maxentius davon trug. Von dieſer Zeit an wurde dieſe Art Fahne die Hauptfahne in ſeinem Heere, der die Truppen die tiefſte Ehrfurcht hezeigen mußten. Prudentius ſchreibt hieruͤber: „Christus purpureum gemmanti textus in auro, „Signabat Labarum; clypeorum insignia Chri- stus „Scripserat; ardebat summis crux addita ori- stis.«