Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſtantinopel kam, ob ſie ferner aus Holz, Stein oder Erz geweſen, das alles bleibt zweifelhaft.

IWV. Vom Senats⸗Gebäude, dem Hochzeit⸗ Hauſe und anderem.

Das Senats⸗Gebaͤude ſtand nach einer aͤlteren Beſchreibung von Konſtantinopel an dem noͤrd⸗ lichen Cheile des Konſtantin's⸗ Platzes. Es war ein ſehr großes Gebaͤude mit ehernen Statuen und rothgeſprengeltem Marmor geziert, und in ihm eine Pforte der Epheſiſchen Dianaz ein Geſchenk des Kaiſers Drajan aus der Beute des Scytiſchen Krieges. Dieſe Pforte enthielt die Vorſtellungen der Käampfe der Giganten, des Blitze ſchleudernden Jupiters, des Dreizack fuͤhrenden Neptuns, des Koͤcher tragenden Apollo's. Am untern Theile der Vforte ſind zu ſehen die Giganten, wie ſie die Schlangen bekaͤmpfen, und mit grimmig blickenden Augen Erdſchollen gegen ſie ſchleudern.

In der Gegend des Senats⸗ Gebaͤndes befand ſich ein anderer praͤchtiger Bau— das Hochzeit⸗ Haus, deßwegen ſo genannt, weil in demſelben die Hochzeiten derjenigen gefeiert wurden, die ſie wegen Menge der Gaͤſte nicht in ihren eigenen Haͤuſern feiern konnten..

Auf der weſtlichen Seite des Konſtantin's⸗ Platzes ſtanden mehrere Statuen; unter andern die