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Verlegenheit, wie man ihn aufrichten koͤnne. Nur mit der groͤßten Gefahr, und nach der aͤuſſerſten An⸗ ſtrengung gelang es, und zwar unter TCheodos dem Juͤngern, durch die Leitung und den Rath eines gewiſſen Proclus, worauf einige Spigrammata zielen, die auf den Seiten des Fußgeſtells des Obe⸗ lisken zu leſen ſind. Uebrigens ſind an alle Seiten des Fußgeſtells eine Menge Bilder, Statuen und Vorſtellungen eingegraben, deren manche ſehr inter⸗ eſſant ſind.
Nebſt dem beſchriebenen Obelisk ſteht in der Mitte der Rennbahn ein hoher aus Quaderſteinen zuſammen⸗ geſetzter Koloß, der ehemals nach einigen, aber faͤlſch⸗ lich mit Marmor-Platten, nach andern mit ehernen Tafeln uͤberzogen war, die mit eiſernen Klammern zuſammen gehalten wurden, wie dieß die Spuren noch zeigten. Den ganzen Koloß kaufte ein Jude⸗
Namens Emeſerus, welcher das abgeſchlagene Erz auf 000 Kameelen wegfuͤhrte.— An ſeinem Fußge⸗ ſtelle, welches aus Marmor und 7 Fuß hoch iſt, be⸗ finden ſich 3 Stufen von 4— 2 Fuß Hoͤhe. Der Ko⸗ loß ſelbſt iſt weit hoͤher als der Obelisk.
IX. Von den Säulen der Rennbahn.
Eine Anzahl von beinahe 30 Saͤulen verherrlichte ehemals die Rennbahn, deren viele leider! dem Zahne der Zeit und dem Zerſtoͤrungsgeiſte unterlegen ſind.


