Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Tribute und im Innern Partheien⸗Wuth, hemmten maͤchtig das Aufbluͤhen des jungen Staates. Nur als Republik war es lange gluͤcklich und kraͤftig, und beherrſchte eine große Strecke von Aſien und Europa.

In politiſcher Hinſicht verband ſich die neue Re⸗ publik theils mit den Ptolemaͤern in Aegypten, theils mit den Roͤmern, welche bei verſchiedenen Gelegenheiten kraͤftig von ihr unterſtuͤtzt wurden, bis ſie endlich, die Parthei Niger's gegen Severus ergreifend, ihre Unabhaͤngigkeit verlor, den Perin⸗ thiern unterworfen, und aller ihrer Zierden, wie auch ihrer Mauern, deren beſondere Feſtigkeit und Brauchbarkeit an den zwei Haͤfen von den Alten ge⸗ ruͤhmt wird, beraubt wurde. In dierhm Kriege hat⸗ ten ſich die Byzantiner vorzuͤglich durch ihre Geſchick⸗ kichkeit im See⸗Kriege und durch eine hartnaͤckige Tapferkeit ausgezeichnet; daher auch ihre ſchwere Zuͤchtigung von Seite Sever's.

II. Größe der Stadt Byzanz.

uUnter den mancherlei Angaben, welche hieruͤber ſich ſinden, ſcheint jene des Dionys von Byzani, der wegen ſeines Alters die meiſte Glaubwuͤrdigkeit verdient, die richtigſte zu ſeyn. Dieſer ſagt, daß Byzanz vor ſeiner Zerſtoͤrung durch Sever einen umfang von 40 Stadien gehabt habe, Dieſer Angabe