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ſten Lande gehoͤrten; eine derſelben nannte er Grat ia. Endlich ſegelte er unter ſteter Gefahr wegen der reiſ⸗
ſenden Stroͤme durch den nur zwei Meilen breiten Kaual, nannte ihn Schlangen⸗Rachen(Bocca di Serpente), und kam, ohne es zu ahnen, an das feſte Land. Die Kuͤſte kam ihm ſehr aumuthig vor; er nannte ſie Paria; die Fruͤchte glichen jenen auf Hiſpaniolaz es gab ſehr viele und große Auſtern und Fiſche. Bald bevbachtete er, daß das Ein ſtuͤrzen des Fluſſes Orinoko*), Oronveo, Orenoco, welcher in dieſer Gegend damals auch Nuyapari oder Affenfluß genaunt wurde, in dem Meerbuſen die außerordentliche Bewegung der See bewirkte. An einer andern Muͤndung, welche durch ein Vorge⸗ birge gebildet wird, das er, weil es nicht weit in die See geht, Boto oder das Stumpfe nannte, ſah er zwei kleine Inſeln, die Schnecke und das Meer⸗Schwein(El Coracol und El Delſin), wie er das ſpaͤter entdeckte Lapa(Schimmel oder Kahn) eteichnete. Von der Spiitze deſſelben ſah er in einer Entfernung von 26 Meilen gegen Nord⸗Oſt ein ſehr hohes Land, Bella Forma. Die vielen Vertiefun⸗ gen dieſer Gegend, welche er fuͤr eben ſo viele Kanaͤle oder Durchfahrten hielt, taͤuſchten ihn bis zum Irr⸗
*) Die vom Jeſuiten Gumilla 1721 unter dem Titel„Orinoco illustrado“ erſchienene Beſchrei⸗ bung enthaͤlt ſehr viele Unrichtigkeiten.


