Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſpaniola, welche er als Herzog oder Marquis be⸗ ſitzen koͤnnte. Doch dieſe Gnade lehnte er ab, um den Neid der Großen nicht noch mehr zu reitzen. Deß⸗ wegen wurde er durch beide Majeſtaͤten von der Ver⸗ bindlichkeit losgeſprochen, den achten Theil der Aus⸗ ruͤſtungskoſten zu tragen, indem die Entdeckung der Inſeln Cuba und Jamaika keinen Vortheil ge⸗ waͤhrte. Auch bewilligten ſie ihm in ſeiner Admiral⸗ ſchaft alle Rechte und Vorzuͤge der ſpaniſchen im Va⸗ terlande. Auf die vielen Klagen und Beſchuldigungen ſeiner Feinde empfahlen ſie ihm bloß ſanfte Mahre⸗ geln ſtatt der ſtrengen, ſo lange dieſelben ſich mit der Gerechtigkeit vereinbaren ließen.

Die drei Schiffe, welche er bei ſeiner Ruͤckkehr nach Kadix unter Segel gehen ſah, waren am 20. Okt. 1496 zuruͤck gekommen, und hatten jene 300 Indier mitgebracht, welche ſein Bruder nach Spanien ſchickte. Der Kommandant derſelben, Alfonſo Nigno, hatte aus boͤſer Abſicht nach Hof geſchrieben, daß er viel Gold mitbringe; nachdem man dieſes mit Unge⸗ duld erwartet hatte, erſchienen die 300 Letbeigenen. Kolom's Feinde benutzten Nigno's Vorgeben zur ſchnellen Verwendung der zur Ausruͤſtung der Flotte beſtimmten Gelder fuͤr einen andeen Zweck, indem dieſe durch deſſen Gold erſetzt wuͤrden. Da aber kei⸗ nes mitgebracht wurde, ſo iſt die Ausruͤſtung gehemmt, und das Geruͤcht veranlaßt worden, alle Hoffnungen auf Indien feien ungegruͤndet. So wurden die Ma⸗