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te; ſo kamen die vornehmſten Einwohner tanzend und ſingend entgegen, Die 35 Weiber deſſelben trugen Palmzwe ge in den Haͤnden, waren vom Guͤrtel bis an die Waden mit ſchneeweißem Zeuge(Pagnes) be⸗ kleidet, tanzten ehrfurchtsvoll ſingend, beugten die Kniee vor dem Generale, und uͤberreichten ihm die Palmzweige. Hinter ihnen folgten andere Indier, welche allen uͤbrigen Spaniern dieſe Ehren bezeigten. In dieſer Herrlichkeit ging der ganze Zug an die Wohnung des Kaziken, wo dieſer Kazabi, Utias und verſchiedene Fiſche den Spaniern vorſetzen ließ. Bald wurde auch einem Jeden eine eigene Wohnung angewieſen, welche eine mit Baumwolle belegte und koſtbar verzierte Haͤngmatte hatte. Des andern Ta⸗ ges beſuchte Bohechio mit ſeiner Schweſter den General, und machte ihm hoͤflichſt den Vorſchlag, daß er nach ſeiner Landesart eine große Luſtbarkeit veran⸗ ſtalten wolle. Zwei mit Pfeil und Bogen bewaffnets Haufen Indier zogen dann iu Schlachtordnung gegen einander, und zeigten, wie nach ihrer Art ein Treffen geliefert werde. Aufangs ſchien dieſe Luſtbarkeit dem in Spanien gebraͤuchlichen Rennen aͤhnlich; dann aber wurden die Kaͤmpfenden ſo hitzig gegen einander, daß vier todt auf dem Platze blieben. Die Zahl der Ver⸗ wundeten nahm ſo zu, daß der General ſelbſt um Be⸗ endigung des Schauſpieles bat. Hierauf ſtellte dieſer dem Kaziken und ſeiner Schweſter vor, daß ſie allein ſich noch nicht dem


