Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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er Anſtalten zur Gegenwehr. Um dieſe im Keime zu erſtieken, beſchlos Bartholomaͤ um ſo mehr in deſ⸗ ſen Gebiet vorzuruͤcken, als er erfahren hatte, deſſen Schweſter, Anacoana, die Wittwe des Kaziken Kannabo, ſei gegen die Spanier nicht mehr ſo er⸗ bittert; er hoffte alſo deren Zuneigung durch Schmei⸗ cheleien zund Geſchenke zu gewinnen. Auf jeden Fall fand er die Uuteriochung dieſer Landſchaft nothwen⸗ dig, ſie mochte durch Zaͤrtlichkeit oder Gewalt geſche⸗ hen. Er zog mit 300 Mann unter dem Vorwande ab, als wolle er dem Kaziken Bohechio einen freund⸗ ſchaftlichen Beſuch machen. Von San Domingo nach aragua zaͤhlte man 60 Meilen; bei der An⸗ kunft am Fluſſe Nayva ſendete er einige Offiziere an den Kaziken zur Eroͤffnung, er wolle mit einem Fuͤrſten und einer Fuͤrſtin, von welchen er viel Ruͤhm⸗ liches gehoͤrt habe, in freundſchaftliche Verhaͤltniſſe treten. Bohechio freute ſich, wie alle ſeine Trup⸗ pen, uͤber dieſen unvermutheten Gruß; dieſe waren ohnehin ungerne zum Kampfe mit ſo fuͤrchterlichen Feinden erſchienen, und hielten die Geſahr jetzt ſo be⸗ ſeitigt, daß ſie ſelbſt ihnen bis zum Fluſſe Nayva entgegen kamen, wo wechſelſeitige Verſicherungen der Freundſchaft folgten. Die Indier beluden ſich mit dem Geraͤche der neuen Bundesgenoſſen, erzeigten ih⸗ nen alle moͤglichen Gefaͤlligkeiten, und trugen ſie ſo⸗ gar auf den Ruͤcken uͤber den Fluß. Als man ſich dem Dorfe araguag, dem Sitze des Kaziken, naͤher⸗