Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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nige, erſcheinen koͤnne. Kaum hatte er ſeiner Umge⸗ bung geboten, ſich von ihm zu zu entfernen, ſo legte die ſpaniſche Mannſchaft ihm die Feſſeln an, und ſetzte ihn hinter Hojeda auf das Pferd. Dieſer ließ ihn feſt an ſich binden, und rennte mit vollem Zuͤgel nach Iſabella. Der Admiral hatte eine graͤnzeu⸗ loſe Freude, daß er den Zerſtoͤrer ſeiner erſten Schanze, und ſeinen kuͤhnſten Feind in der Gewalt hatte; er be⸗ hielt ihn gefeſſelt bei ſich, ohne deſſen Gemuͤth bezaͤh⸗ men zu koͤnnen. Denn ſtatt daß dieſer ihm Ehrfurcht und Unterthaͤnigkeit bezeigen ſollte, begegnete er dem Hauptmann Hojeda mit mehr Hoͤflichkeit als ihm, weil jener mehr Kuͤhnheit bewies, als er. Auch be⸗ kannte er, 20 Spanier unter der Leitung Pedros von Arna bei der Schanze Natividad getoͤdtet, und gleiche Abſichten auch gegen Iſabella gehegt zu haben. Ein ſo unerſchrockener Gegner ſchien ſelbſt in den Ketten noch gefaͤhrlich; darum wurde er wider ſeitken Willen auf ein nach Spanien zuruͤck gekehrtes Schiff gebracht; allein dieſes wurde in einem Sturme von den Wellen verſchlungen, und die ganze darauf befindliche Mannſchaft ging mit dem Caunabo zu Grunde. 1

Bald darauf lief Anton von Torrez mit vier großen Schiffen voll Lebensmittel und Kriegsmunition im Hafen Iſabella ein, und uͤberreichte dem Ad⸗ miral ein Schreiben der beiden Maſeſtaͤten, worin ſie ihre hoͤchſte Zufriedenheit mit ſeiner Dienſtleiſtung