Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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157 Gomera, um ſich mit Kaͤlbern, Ziegen, Schafen,

Schweinen und Juͤhnern zu verſehen, welche ſich in

Weſtindien fortpflanzen ſollten. Hier ertheilte er jedem

Schiffshauptmann eine verſiegelte Weiſung, worin

die Bahn fuͤr das Schiff vorgezeichnet war, wenn es durch Sturm oder andere Zufaͤlle von der Flotte ge⸗

trennt werden ſollte. Am 7. Oktober ſegelte er wei⸗

ter; nachdem er am 24. Oktober 450 Seemeilen zu⸗ ruͤck gelegt hatte, neigte er ſich mehr gegen Suͤ⸗ den, als im vorigen Jahre. Bei dem Aublicke eines dien Gewoͤlkes und einer Schwalbe ſchloß er auf die

Naͤhe des Landes; am 13. Novemb. Sountags fruͤh

erblickte die ganze Schiffsmannſchaft eine hohe und

bergige Inſel, welche er deßwegen Dominika nandte. Man ſah in Nord und Nordweſt noch einige audere Inſeln, und hatte den Geruch von Blumen und Kraͤutern. um nicht zu weit oͤſtlich zu kommen, ſteuerte er gegen die zweite Inſel, welche er mit dem Namen ſeines Admiralſchiffes Maria⸗Galante bezeichnete, und durch einige Offiziere in Beſitz neh⸗ men ließ.

Am 4. Nov. naͤherte er ſich einer andern Inſel, welche er Guadalupa nannte; wie er in Spanien den Moͤnchen des Kloſters gleiches Namens verſpro⸗ chen hatte. In einer Entfernung von etwa 3 Meilen bemerkte er einen hohen Felſen, welcher auf eine Spitze hinaus lief, von welcher ein großer Strom mit ent⸗ ſetzlichem Getoͤſe herab ſuͤrzte. Er ſchickte einige Sol⸗