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an die bahamiſche Meerenge ſich exhalten hat. Des andern Dages erſchienen die Wilden zahlreicher, brachten Papageien und Baumwolle mit, und ver⸗ tauſchten ſie gegen kleine Glocken, welche man ihnen um den Hals oder die Beine hing, oder gegen Truͤm⸗ mer von irdenen oder porzellainenen Gefaͤßen. Sehr gerne gaben ſie 25 Pfund Baumwolle fuͤr ein Stuͤck⸗ chen Glas. Viele hatten goldene Plaͤttchen an den Naſen; auf die Frage nach dem Orte derſelben zeig⸗ ten ſie nach Suͤd, und deuteten durch Zeichen an, daß in jener Gegend einige große Inſeln ſeien. So⸗ bald der Admiral dieſe ganze Inſel durchforſcht hatte, fuhr er an dem nordweſtlichen Ufer weiter, und fand, einen fuͤr die groͤßten Schiffe brauchbaren Hafen. Die Wilden folgten ihm theils zu Land, theils in ihren Nachen, und gaben ihren Landsleuten, welche ſie herbei riefen, durch Deutung gegen den Himmel zu verſtehen, dieſe Fremdlinge ſchienen vom Himmel ge⸗ kommen zu ſeyn. In dem Hafen fanden die drei Schiffe eine Halbinſel, welche man ohne große An⸗ ſtrengung zu einer Inſel umſtalten und gut befeſtigen konnte. Man erblickte ſechs Haͤuſer und einige Baͤu⸗ me, welche zur. Verzicrung dienten Da aber der Admiral einen Ort fuͤr Lebensmittel ſuchte, ſo ließ er die Wilden bis auf ſieben vom Borde ſteigen, wel⸗ chen er die ſpaniſche Sprache lehren ließ. Am 15. Ok⸗ tober erblickte er mehre bewohnte und gruͤnende Inſeln; er naͤherte ſich einer, welche 7 Meilen von „ 5tes B. Indien. I. 1. 3


