Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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fernung von 100 Meilen zu den portugfeſiſchen Be⸗ ſitzungen zu halten. Er begab ſich nach Kordug zur Ordnung ſeiner haͤuslichen Angelegenheiten, und dann in den Hafen von Palos, wo immer die beſten ſpa⸗ niſchen Matroſen ſich befanden, und Anſtalten zu ſei⸗ ner Ausruͤſtung bereits gemacht wurden. Der Klo⸗ ſter⸗Geiſtliche Marchena hatte die daſigen Seeleute fuͤr ihn gewonnen, uunter welchen die drei Bruͤder Pinzoni als die reichſten und geſchickteſten Seefahrer anerkannt waren, und fuͤr Kolomb's Unternehmung ihre Perſonen, wie ihr Eigenthum auf das Spiel ſetzen mußten, indem ſie die Reihe der Ordnung nach traf.

Die Stadt Palos hatte damals die Verbindlich⸗ keit, durch zwei Karavellen(oder Schiffe) jaͤhrlich drei Monate die See zu beſchuͤtzen; nach einem koͤnigli⸗ chen Befehle mußten dieſe Schiffe dem Kolomb uͤber⸗ geben werden. Dazu ruͤſtete dieſer noch ein drittes Schiff, Namens Santa Maria, aus, welches er ſelbſt beſtieg. Das zweite Schiff, La Pinta, uͤber⸗ gab er dem Martin Alfons Pinzon als Haupt⸗ mann, welcher ſeinen juͤngſten Bruder, Franz Mar⸗ tin Pinzon, zum Steuermanne waͤhlte. Das dritte, La Nina, wurde von Vinecent YNanes Pinzon uͤbernommen. Alle drei Schiffe waren mit nicht mehr als 90 Mann, theils Freiwilligen theils Seeleu⸗ ren, beſetzt; einige hatten am koͤniglichen Hofe be⸗ reits ehren volle Dienſte geleiſtet; andere waren dem