Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Gerne haͤtte Kolumbus auf den kanariſchen Inſeln zu Gomera, ſtatt des von Martin Alonzo Pinzon kommandirten Schiffes Pint a, deſſen Steuerruder gleich im Anfange der Fahrt, zum un⸗ gluͤcklichen Vorzeichen fuͤr die Schiffsleute, zerbrochen und nur nothduͤrftig hergeſtellt war, ein anderes Schiff gekauft. Allein er bekam keines, und mußte ſich be⸗ gnuͤgen, daſſelbe aus einem Beſanſegler in einen Raa⸗ ſegler verwandelt zu ſehen. Am 6. September ſetzte er die Fahrt fort, um auf unbekannten Pfaden Unbe⸗ kanntes zu ſuchen. Unter Thraͤnen und von Furcht erfuͤllt uͤber die ſchreckliche Weite des Ozeans, ver⸗ loren ſie am 9. die Inſel Ferro aus dem Geſichte. Ueber 200 Meilen waren zuruͤck gelegt, und noch war kein Unfall weiter geſchehen; vielmehr hatte die von Kolumbus Abends und Morgens bemerkte Abwei⸗ chung der Magnetnadel den fuͤr die Schifffahrt unge⸗ mein wichtigen Gebrauch des Aſtrolabiums herbei ge⸗ fuͤhrt. Dennoch fing das Schiffsvolk an, aͤngſtlich zu werden, und nur die Voͤgel, Bachkrebſe, das minder ſalzige Waſſer, und das Meermoos, welches ſie bemerkten, naͤhrten die Hoffnung, man werde bald Land ſehen. Als aber der Wind unaufhoͤrlich eilf Tage hindurch in ihren Ruͤcken bließ, und die Fahrenden, trotz der Land verkuͤndenden Zeichen, nur immer in das Graͤnzenloſe hinaus trieb: da ſchwand ihnen die Hoffnung, je wieder ihre Heimath zu ſehen; ſie fingen an, ernſt und finſter vor ſichehin zu bruͤ⸗