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Pilger gegen Angriffe ſchuͤtzen wollten⸗ Bald nahmen
dieſelben zu an Zahl, wie an Froͤmmigkeit, Wohl⸗ thaͤtigkeit und Vermoͤgen; doch hatten ſie noch keine feſte Lebensweiſe, ſondern verbanden ſich nur mit den Spital⸗ und Dempelbruͤdern, die Unglaͤubigen zu be⸗ kaͤmpfen, und Gaſtfreundſchaft auszuuͤben. Zu Haus pflegten die Sanftmuͤthigeren Duͤrftige und Kranke, und auswaͤrts fuͤhrten die Roheren Krieg. Erſt unter K. Heinrich VI. und P. Coͤleſtin ill.(4490— 92) wurde der teutſche Orden der h. Jungfrau Maria zwiſchen den Spital⸗ und Dempelbruͤdern geſoͤndert geſtiftet, und eine weiße Kleidung mit ſchmarzem Kreuze vorgeſchrieben.
Waͤhrend dieſer Vorgaͤnge zu Jeruſalem ruͤckte der tuͤrkiſche Sultan Gazi„der Fuͤrſt von Damask, Dol⸗ dequin, und jener von Arabien, Debeis, gegen Halep 1120 mit einem großen Heere vor. Der Fuͤrſt Roger von Antiochien erwartete die Huͤlfstruppen nicht, welche K. Balduin II., der Graf Joſeelin von Edeſſa, und Pontius von Tripolis ſendeten, ließ ſich vor deren Ankunft in ein Gefecht ein, wel⸗ ches hoͤchſt ungluͤcklich ausſiel. Denn nicht nur ſein ganzes Korps wurde aufgerieben, ſondern er ſelbſt fiel als Schlachtopfer, weswegen in der Folge der Ort ſeiner Lager das heilige Schlachtfeld ge⸗ nannt wurde. Allein waͤhrend das feindliche Heer ganz ſorgenlos mit Beute ſich beſchaͤftigte, kam K. Balduin II. mit ſeinen Spitalbruͤdern und ande⸗


