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er, unſere Feinde berauben und auf andere Weiſe be⸗ ſchaͤdigen, deſto ſicherer leben wir, oder wir gehen in der Gefahr zu Grund. Soldaten! wir haben den Krieg gewuͤnſcht; fuͤr ihn haben wir unſer Vater⸗ land, unſere Aeltern verlaſſen, Ruhe und Frieden außer Acht geſetzt. Es iſt hochſt ehrenvoll, fuͤr das Erbgut Chriſti die Feinde des heiligen Landes zu be⸗ kaͤmpfen; wir ſind unſeres Sieges uͤber ſie gewiß; opfern wir dabei unſer Leben, ſo ernten wir den hoͤch⸗ ſten Ruhm ein. Ihnen erleichtert ihr Vaterland die Flucht; uns bereitet die Auswanderung den Sieg. Beweiſen wir ihnen, daß die Franken den Tod Uicht ſcheuen, und fuͤr Chriſtus ſiegen oder ſterben wollen.“ Durch dieſe Anrede begeiſtert, brachte eine einzige Le⸗ gion der Franken das ganze Heer der Sarazenen in ſolche Unordnung, daß ſie nicht einmal anzugreifen wagten, ſondern ſich nach einigen Tagen ſchimpflichſt zuruͤck zogen. Erſt im September, als die Nachricht von der Ankunft neuer Chriſten die Sarazenen wieder erſchreckt hatte, beſchloßen ſie, die in Judaͤa und deſſen Umgebung befindlichen Chriſten anzugrei⸗ fen, und forderten dazu die Staͤdte Damask, Tri⸗ polis, Gibel und andere ſchriftlich auf. Vierzig tauſend Mann wollten nach Joppe ziehen, und ſetz⸗ ten ſich bei Askalon feſt. Balduin 1. davon un⸗ terrichtet, zog ſeine Truppen von Jeruſalem, Ni⸗ kopolis, Tabor, Hebron, Caͤſarea und Aſ⸗ ſur nach Joppe, wo damals ſehr viele Kreuzfahrer


