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ausforſchen, als wirklich angreifen. Daher ſie nach Art der Straßenraͤuber zuerſt die Nachzuͤgler wegnah⸗ men oder toͤdeten; dann auf Kreuzwegen durch Brand oder auf andere Weiſe das Futter vernichteten; das uͤber große Heiden marſchirende Heer den ganzen Tag mit Rauch oder Feuer belaͤſtigten; naͤcht!ich bald die⸗ ſen, bald jenen Theil der Lager uͤberfielen; und ſo alle Kreu fahrer beunruhigten, oder gar beſchaͤdigten. Trotz aller dieſer Angriffe wagten ſie doch niemals ein förmliches Gefecht, ſondern wichen bei jedem Wider⸗ ſtande, flohen vor jedem Verfolger, und kamen nach deſſen Ruͤckkehr wieder. Es iſt nicht moͤglich, das bei⸗ ſpielloſe Elend des Kreuzheeres zu beſchreiben; es uͤberſtieg alle Vorſtellung. Auf die ſchaͤndlichſte Weiſe verloren ſehr viele Adelige, aus Mangel viele Reiche, und ohne Schwert viele Tapfere ihr Leben; waͤhrend dem Vornehmſten und Reichſten weder der treueſte Diener, noch die gefuͤllteſte Kaſſe helfen, noch der Tap⸗ ferſte kaͤmpfen konnte. Denn die Gegenden waren beengt, unwegſam, unbewohnt, den Feinden bekannt, den Franken unbekannt, und durch die verraͤtheriſchen Einleitungen des Alexius blieben letztere 20 Tage den Pfeilen der erſteren ſo ausgeſetzt, als waͤren ſie Schafe, zum Schlachten beſtimmt. In der groͤßten Noth fluͤchteten ſich die Meiſten in diekes Gehoͤlz, ih⸗ ren langſamen, aber gewiſſen Tod zu beſchleunigen; ſelbſt den Wenigen, welchen die Flucht etwas zu nu⸗ tzen ſchien, koſtete dieſe letzte Anſtrengung das Leben.


