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verſichert, nach Palaͤſtina auf. Sie zogen muthig nach Konſtantinopel, Laodizaͤag in Sirien, nach Tripolis und Caͤſarea in Galilaͤg, und erreichten Jeruſalem bis auf zwei Tagereiſen. Die Araber, von ihrer Ankunft benachrichtigt, verſammelten ſich ſehr zahlreich in der Hoffnung auf eine reiche Beute, gingen ihnen kraͤftig entgegen, und ſchlugen ſie am Oſtertage(25 Marz) 1065 mit groͤßtem Verluſte zuruͤck. Unter denen, wel⸗ che todt oder halbtodt auf dem Schlachtfelde liegen blieben, war B. Wilhelm von Utrecht, welcher im erſten Anfalle ſchon mit vielen Wunden bedeckt zu Bo⸗ den ſiel, entkleidet und halb todt zuruͤckgelaſſen wurde. Die uͤbrigen Biſchoͤfe und andern Großen fluͤchteten ſich bei dem zweideutigen Ausgange der Schlacht in das nahe Schloß, und ſuchten ſich hier gegen die Pfeile der Araber zu vertheidigen. Einer ihrer Soldaten wagte kaum nackend heraus zu kommen, ſo ergriffen dieſe ihn, banden ihn an das Kreuz, ſchnitten den ganzen Leib auf, riſſen die Eingeweide im Angeſichte der Eingeſperrten heraus, und drohten den uͤbrigen ein Gleiches. Von graͤnzenloſer Raubgierde erfuͤllt, mach⸗ ten ſie dann die wuͤthigſten Anfaͤle auf das Schloß,
Lopam liber III. cura Jo. Pistorii. Ratisb.
1731. fol. Tit. I. p. 631.— J. P. de L.udewig scriptores rerum Bambergeusium. Pti. Lps. 1716. 1. p. 79.— Aem. Ussermann Episcopa-
tus Bam ergensis. Typis San Blasianis. 1901. 4. P 53.


