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ſchrieb deſſen Erzaͤhlung vdm gelobten Lande und von der Lage Jeruſalems in 3 Abtheilungen nieder, und. ließ die Wahrheit von dem elben durch eine Vorrede beſtaͤtigen. Der Prieſter Beda flocht einen Auszu davon in ſeine Werke, wie Gretſer und Mabil⸗ lon ihn herausgaben*).
Waͤhrend ſeines neunmonatlichen Aufenthaltes zu Jeruſalem bemuͤhte ſich B. Arculph, genauere Kenntniß von dieſer Stadt und deren Umgebung zu erhalten, wie aus ſeiner Erzaͤhlung hervor geht. Er berichtete noͤmlich, Jeruſalem habe 34 Thuͤrme, 6 Thore, und an jedem 15. September einen großen Jahr⸗ markt, auf welchem eine faſt zahlloſe Menge verſchie⸗ dener Voͤlker mit Kamelen, Pferden, Eſeln, Maul⸗ thieren, Ochfen ꝛc. zum Kaufe und Verkaufe ſich ver⸗ ſammle. Gegen Morgen haͤtten die Sarazenen auf dem Platze des ehemaligen praͤchtigen Tempels eine hoͤlzerne Kirche errichtet, welche kaum 3000 Menſcheu faſſe, waͤhrend noch viele kuͤnſtliche Steingebaͤude in allen Theilen der inneren Stadt zu finden ſeien. Ueber
*) Mabillon acta ord. S. Bened. Pars II. Venet. 1734. fol. p. 452— 572; Labbaei biblioth. Mst. T. I. p 507; Jac. Grester. ingolst. 1010. 4; Bedae Ven. opera, Colon. 1688. fol. Tom. III. 363. Da dieſe Reiſe eigentlich die aͤlteſte nach Palaͤſting iſt, ſo rechnen wir uns zur Pflicht, ſie wenigltens nach dem Inhalte unſern Leſern bekannt zu machen.


