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das Land und Volk ſich entwickelte, aufbluͤhte und—
unterging. Außer dieſer Quelle floß uns noch reich⸗
liche Belehrung durch den iuͤdiſchen Geſchichtſchreiber
Flavius Joſeph, und durch den griechiſchen Geo⸗
graphen Strabo, doch nur in Bruchſtuͤcken zu. Ein
Unbekannter fertigte 333 das Jeruſalemer Reiſebuch,
welches ſich bis auf unſere Zeiten erhielt. Die erſte
zuſammanhaͤngende Beſchreibung aller Bezirke, Staͤdte,
Doͤrfer, Fluͤſſe, Baͤche, Berge und Einoͤden nach der
Ordnung, wie ſie in der Bibel vorkommen, fertigte
im IV. Jahrhundert der beruͤhmte Geſchichtſchreiber
Suſebius Pamphilus, als Biſchof von Caͤſareg
in Palaͤſtina. Der große Sprachforſcher und Prieſter,
Hieronymus von Stridon, uͤberſetzte und berich⸗
tigte dieſelbe ſo, wie ſie ſich durch vieie Handſchrif⸗
ten auf uns fortpflanzte*). 4 Der franzoͤſiſche Biſchof Areulph wurde umm
Ende des VII. Jahrhunderts auf ſeiner Ruͤckkehr aus
Palaͤſtina an die ſchottiſche Juſel Hoy verſchlagen,
wo er vom daſigen Benediktinerabt Adamann ſehr
freundſchaftlich aufgenommen worden iſt. Letzterer
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*) S. Eusebii Hieronymi Stridonensis Presbyieri 4 opernm tomus II. studio Jo. Marlinay presh.. congreg. S. Mauri. Paris 16900. f. 371— 400. 4 cum tabula geographica.— Das Jeruſalemer Reiſebnch eines Unbekannten dom Jahr 333 gab Pet. Weſſeling mit Noten zu Amſterdam 41135. 4. hergus.


