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den ganz verlaſſenen Ort Serpanil uͤber den hohen Berg Sakrithma, welchen die wenigſten ihrer Pferde erſteigen konnten, daher die uͤbrigen nur durch große Umwege die Karawane einzuholen ver⸗ mochten.
In 20 Tagen erreichten ſie die Provinz Sarchil, in welcher die Doͤrfer ziemlich nahe bei einander la⸗ gen. Nach 2 Ruhe⸗Tagen ſtrengten ſie ſich die 2 fol⸗ genden ſehr an, den mit Schnee bedeckten hohen Berg Ciceialith oder Chechalith zu erſteigen, wobei Go; und die meiſten Andern ſich ſehr erkaͤlteten, ehe ſie das zum Koͤnigreiche Kaſhgar noch gehoͤrige Tanghetar erreichten. Hier fiel Iſaae vom Ufer in einen großen Fluß, worauf er s Stunden ſehr ohnmaͤchtig blieb. In den naͤchſten 15 Tagen war der Weg ſo ſchlimm, daß Goͤz 6 Pferde verlor, ehe ſie in die Stadt Nakonith kamen. Von hier eilte Goͤz der Karawane bis Hiarkan voraus, wo er ei⸗ nige Beduͤrfniſſe den Uebrigen zuruͤck ſchickte.
Dieſe Hauptſtadt des Koͤnigreiches Kafhgar war ein großer Marktplatz fuͤr allerlei Waaren, wodurch die Karawane getheilt wurde. Unter den eingefuͤhrten Waaren iſt glaͤnzender Marmor die beliebteſte geweſen. Der Koͤnig von Kathay ließ ihn theuer kaufen, und deſſen Unterthanen wurden zur Nachahmung gereitzt. Man verwendete den Marmor zu Gefaͤßen, Verzie⸗ rungen auf Kleidern, Guͤrteln und andern Gegen⸗ ſtaͤnden, indem man Blaͤtter, Blumen und andere


