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ren, nicht mehr geachtet wurde. Zehn Tage ſpaͤter erreichten ſie das Staͤdtchen Darwam, welches an der aͤußerſten Graͤnze der Herrſchaften des großen Mo⸗ gols lag. Nach einem Aufenthalte von s Tagen ka⸗ men ſie aͤber hohe Berge, erſt in 20 Tagen zur Land⸗ ſchaft Aingharan; nach 15 Dagen in die Stadt Kolcha oder Caleia, deren Einwohner ſo ſchoͤne Haare wie die Niederlaͤnder hatten; nach noch 10 Ta gen in die Stadt Jalalabadh, wo Bramine mit Bewilligung des Koͤnig Brurate Zoll erhoben.
RNach 15 Tagen erreichten ſie die Stadt Talk⸗ han, wo ein gleichzeitiger Aufruhr der Kalchane ihre weitere Reiſe um einen Monat hemmte; dann die kleine mit Mauern verſehene Stadt Kheman, welche dem Abdallah, Chan von Samarkand, Bur⸗ ganig und Bucharei, unterthaͤnig war. Da die Kal⸗ chane in der Naͤhe waren, ſo ließ der Ortsvorſtand den Kaufleuten rathen, ſie moͤchten ihre Reiſe nicht bei Nacht fortſetzen, damit ſie nicht von den Rebellen uͤberfallen, und ihrer Pkerde beraubt wuͤrden; ſondern ſie moͤchten ſich in die Stadt begeben, und ſich mit ihm zu ihrer Vertreibung vereinigen. Kaum hatten ſie ſich aber den Mauern genaͤhert, ſo floh der Orts⸗ vorſtand mit ſeinen Leuten auf die erſte Nachricht von dem Vorruͤcken der Rebellen. Die Kaufleute warfen eiligſt eine Verſchanzung auf, und ſchleppten viele Steine hinter dieſelbe, um ſich ihrer zu bedienen, wenn ſie keine Pfeile mehr haͤtten. Als die Rebellen
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