Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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aber ſetzten ihre Reiſe zum Chan unermuͤdet fort, welcher, auf die erſte Nachricht aus Glemen⸗ fu von ihrer Ruͤckkehr, auf eine Entfernung von 40 Tagrei⸗ ſen mehre ausgezeichnete Perſonen ſeines Hofes nebſt 4000 Mann zu ihrer ſicheren Begleitung beor erte. Bei ihrer Ankunft wurden ſie von ihm um ſo beſſer aufgenommen, als er ſich aus dem Schreiben des Papſtes, aus dem Oele der Lampe des heil. Grabes, und aus ihrer Erzaͤhlung, von der Erfuͤllung ſeiner Auftraͤge uͤberzeugte. Er gab ihnen dann ſo viele Beweiſe ſeiner Gewogenheit, daß ſeine eigenen Hof⸗

leute daruͤber eiferſichtig wurden.

Der junge Marco Paolo machte ſich bald mit

den 4 tartariſchen Sprachen bis zum Leſen und Schrei⸗

ben bekannt, und fuͤgte ſich in alle Gebraͤuche des Hofes. Dadurch gewann er die Liebe des Kaiſers in ſo hohem Grade, daß er 1280 ſchon in einem wichtigen Staats⸗Geſchaͤfte nach einer entfernten Provinz geſchickt wurde. Er entſprach dem Auftrag ſo gut und erſtattete zugteich von den Sitten und Gewohnheiten der Menſchen, von den Arten und Ei⸗ genheiten der Thiere der beſuchten Provinzen einen ſo befriedigenden Bericht, daß er dadurch eine noch hoͤhere Gunſt des Kaiſers gewann, und nach er zu den wichtigſten Geſchaͤften in mehre Provinzen geſen⸗ det wurde. Er bhenußte dieſe Gelegenheit, die vor⸗ zuͤglichſten Merkwuͤrdigkeiten der einzeluen Orte nie⸗ der zu ſchreiben, und der Nachwelt aufzubewahren.