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umwege uͤber den Tigris in die perſiſche Stadt Bo⸗ chara. Daſelbſt hatten ſie bereits 3 Jahre verweilt, als ein Geſandter des tartariſchen Kaiſers All a u auf ſeinem Wege zum großen Chan durch Niſte, die
Venezianer kennen lernte, ſich uͤber ihre Fertigkeit
in der tartariſchen Sprache wunderte, ihre andern Kenntniſſe und Weltklugheit anſtaunte, und ihnen vorſchlug, mit ihm zu reiſen. Er war uͤberzeugt, daß es fuͤr ſeinen Auftrag an den Chan ſehr zutraͤg⸗ lich ſeyn wuͤrde, wenn er ihm dieſe Fremden vor⸗ ſtelen koͤnnte. Dieſe nahmen die Aufforderung an, litten mehre Monate ſehr viele Beſchwerden, theils durch den weiten Marſch an ſich, theils durch die ausharrend ſtrenge Kaͤlte, und kamen endlich 1265 an den Hof des tartariſchen Chans Hupilai, wo ſie gut aufgenommen, und 1210 erſucht wurden, einen der. Großen ſeines Reiches, Namens Gogakat(Go⸗ gatal) zum heil. Vater in Rom zu begleiten, damit dieſer 100 gut unterrichtete Chriſten ſende. Er ließ hnen ein goldenes Taͤfelchen mit dem kaiſerlichen Wappen als Geleitsbrief oder Paß uͤbergeben, bei deſ⸗ ſen Anſicht alle Staatsdiener zur unentgeldlichen Un⸗ terſtuͤtzung der Reiſenden mit allen Beduͤrtniſſen ver⸗ bunden waren; er ließ ſie noch beſonders erſuchen,
daß ſie etwas Oel vom ewigen Lichte am Grabe Jeſu
u Jeruſalem zuruͤck bringen ſollten. Gogakat wurde war bald krank und ſtarb; allein ſie ſetzten ihre Reiſe nach Armenien fort, ſchifften ſich zu Jazza(Al Aiaſſa


