Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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der italiſchen in mehre Sprachen uͤberſetzt, und oft aufgelegt werden mußte. Der armeniſche Prinz Heyton, welcher 1308 zu Epiſkopien Moͤnch gewor⸗ den war, hinterließ zu Poitiers die erſte allgemeine Beſchreibung der wichtigſten Laͤnder Aſiens bis auf die Halbinſel jenſeits des Ganges und die anſtoßen⸗ den Inſeln. Der engliſche Ritter Johann Man⸗ deville, welcher aus Neugierde 1322 in den Orient gewandert war, und daſelbſt vieljaͤhrige Kriegsdienſte

geleiſtet hatte, ſchrieb erſt nach ſeiner Nuͤckkehr die

Beobachtungen nieder, und webte die Irrthuͤmer an⸗ derer Schriftſteller unbehutſam ohne Kritik ein, wes⸗ wegen nur ſeine Nachrichten uͤber Europa, Aegypten, Arabien und Perſten zu beruͤckſichtigen ſind. Dage⸗

gen beſchrieb der Kautmann Baldueei Pegoloti

aus Florenz den Handelsweg von Indien nach Eu⸗

ropa in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts ſehr genau. Noch zuverlaͤſſiger iſt der an Ort und Stelle verfertigte Reiſe⸗Bericht des ſpaniſchen Abgeyrdneten

Elavijo an den beruͤhmten Sieger Timur(Sa⸗ merlan); er wurde deswegen erſt 1782 zu Madrid

wieder neu aufgelegt. Paul Toſeanel la aus Flo⸗

renz, der gruͤnt liche Lehrer der Erdkunde, hatte ſchou bald nach dem Entſtehen der Buchdruckerkunſt ſeine

Zeitgenoſſen aufmerkſam gemacht, daß der naͤchſte

Weg nach Oſtindien um das Vorgebirge der guten Hoffnung geſucht werden muͤßte. 92

ates B. China. I. 1. 2