Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Fluße. Das Haus des Scheicks iſt rund um einen Hof gebaut, und an der nordweſtlichen Ecke mit einem rune Thurm, worin Kanonen geſtanden, befeſtigt, indem man gegen die benachbarten Araber immer auf guter Hut ſtehen muß. In Abweſenheit des Scheick wendeten wir uns an den Kaimakan, welcher ohne beſondere Gewalt iſt, und in Beſorgnißen lebt. Nach genommener Abrede mit einem Haupte der Araber gab er mir 4 Araber zu Pferde, und 1 Kamel zum Tragen des Waſſers und anderer Lebens⸗Mittel fuͤr ein Stuͤck Geld, welches den Werth von drei Guineen aufwie⸗ gen mag. Um 4 Uhr des anderen Morgens brachen

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wir auf; nachdem wir zwei Stunden nordweſtwaͤrts

gegangen waren, verſahen wir uns auf das neue mit Waſſer, und hielten, um unſere Thiere mit Gras zu fuͤttern. Hier beginnt die ſandige Ebene; bei weite⸗ rem Fortſchreiten ſahen wir in der Ferne gegen Oſt zwei zerſtoͤrte Schloͤßer, und trafen einen ebenen felſt⸗ gen Boden, welcher groͤßtentheils mit Sand bedeckt iſt⸗

In weiter Ferne erblickten wir ſchon den Tem⸗ pel des Labyrinthes, und naͤher verſchiedene Haufen von Schutt und Steinen, als Ueberbleibſeln großer Ge⸗ baͤude. Hier ſtand ohne Zweifel das beruͤhmte Labpy⸗ rinth, welches die 12 Koͤnige Aegyptens in eben ſo⸗ vielen Palaͤſten erbaut haben ſollen, um Staats⸗ und Religions⸗Sachen mit einander zu uͤberlegen. Alle