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Ende der Wuͤſte ein, wo ein Kanal des Nils vorbei, in die See Moͤris ſich ergießt. Die Araber kamen dem Kaſchif entgegen uͤbten ſich den ganzen Weg in Pferde und jagten mit Piken auf einander.
Wir kamen in das große Dorf Sennurs, und kehrten im Hauſe des Orts⸗Vorſtehers ein, wo eine große Mahlzeit fuͤr den Kaſchif zubereitet war. Ein grobes braunwollenes Duch wurde uͤber das ganze Zim⸗ mer ausgebreitet, ein Haufen Kuchen herumgelegt, und etwa 10 Schuſſeln waren vertheilt, welche 7 Male beſetzt wurden, naͤmlich mit Reis, einem gebratenen kleinen Schafe, einem geroͤſt eten Lamme, geroͤſteten Voͤgeln. Manche Schuͤſſeln waren mit Suppe, diek gekochtem Hafer, oder kleinen Stuͤcken geroͤſteten Flei⸗ ſches ꝛc. beſetzt, welche ohne weiteres Zerſchneiden konnten genoſſen werden. Der Kaſchif ſaß oben, und die Vornehmeren neben ihm. Ich nahm meinen Platz am Sopha, bis der Kaſchif mich unter großer Hoͤflich⸗ keit zu ſich rief. Jeder iſt gewohnt, gleich nach dem Speiſen aufzuſtehen die Haͤnde zu waſchen, und einen Trunk Waſſer zu nehmen, bis die Armen herein kamen, um die Ueberbleibſel zu verzehren. Des anderen Mor⸗ gens hatten wir ein praͤchtiges eben ſo aufgetragenes Fruͤhſtuͤck; es beſtand aus dem ſchoͤnſten Brode mit Butter zubereitet, gebackenen Eiern, Honig, gruͤnem geſalzenen Kaͤſe, Oliven und anderen Gegenſtaͤnden.


