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zubrachten. Von dieſer Kirche kamen wir uͤber einen ſteilen Berg in das Thal, in deſſen Mitte das Klo⸗ ſter der 40 Maͤrtyrer ſich befindet.
Dieſes hat den Berg Sinai gegen Oſt, jenen der h. Katharina gegen Weſt, eine kleine Kirche, wenig Gelegenheit zur Beherbergung der Reifenden. Der Garten iſt groß und ſchoͤn, mit allen Fruͤchten gut verſehen, mit ſehr vielen Oelbaͤumen umgeben, und wird wie das ganze Thal befeuchtet aus einem Behaͤlter guten Regenwaſſers und aus einer Quelle.
Am 11. Sept. reiſten die geſunden und ſtarken Mitglieder unſerer Geſellſchaft auf den Katharina⸗ Berg. Vorerſt gingen ſie gegen Suͤdweſt; nach 1⁄½ Stunde hatten ſie einen ranhen Berg muͤhſam ohne Stuffen uͤber kleine bewegliche Steine zu er⸗ ſteigen. Auf dieſer Wanderung ſahen ſie zu beiden Seiten ſehr ſchoͤn geaderte Steine, wovon ſie viele zuruͤck brachten. Nach einer Stunde erreichten ſie ei⸗ nen Waſſerbehaͤlter, das Rebhuͤhner⸗Waſſer genannt, welches aus einem ſchwarzen Marmorfelſen entſpringt, und von einer Fabel uͤber das Begraͤbniß der h. Katharina ſeinen Namen hat. Nach wei⸗ teren 3⁄4 Stunden kamen ſie auf eine Ebene, auf wel⸗ cher ſie die Spitze des Katharina⸗Berges ſahen, wohin ſie noch 1½ Stunde mit vieler Beſchwerde zu gehen hatten. Auf dieſem Berge bietet ſich die ent⸗ zuͤckendſte Ausſicht uͤber die weiteſte Umgebung dar. Der Bers Sinai liegt gegen Nordoſt; das rothe


