Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Angelegenheiten ſeines Kloſters ſich in Kairo befand. Der Erzbiſchof erzaͤhlte unſerm Reiſenden unter an⸗

dern, von den großen Privilegien ſeines Kloſters, wel⸗ che ahomet felbſt ertheilt habe, und daß er eine Origenal⸗Handſchrift von dem Kirchenrathe zu Flo⸗ renz beſitze, deren Inhalt von jenem verſchieden fei, welchen man in Europa gedruckt beſitze.

Die Zeit naͤherte ſich, wo die Kopten das Feſt der Erſcheinung der Heiligen zu Gemiane feierten, um daſſelbe bei dieſer Gelegenheit zu ſehen, ſchiffte ſich Wansleben am 9. Mai zu Boulac ein, er⸗ reichte die Stadt Manſaura am 12ten, ſah das Dorf Diaſt und andere Ortſchaften am Nil, und kam in der Nacht des 14ten nach Gemiane. Dieſe Waſſerreiſe war nicht angenehm, da der Capitaͤn der Barke ein ſchlechter Patron war.

Gemiane iſt eine beruͤhmte Kirche der Kopten in der Provinz von Garbié auf dem Delta. Sie iſt in einer unangenehmen, oͤden Gegend erbaut, lvo einſt nicht weit davon die Stadt Tekebi ſtand. Die Kirche beſtund aus 25 Domen in ſchlechter Ordnung, war innen noch nicht ausgebaut, und zeigte bloß eine beſſere Einrichtung in der Kapelle, wo die Erſcheinung ſtatigefunden haben ſoll.

Nicht nur Kopten, auch Franken, ſelbſt die Ara⸗ ber feierten das Feſt mit. Hierauf kehrte auf dem naͤmlichen Wege, wo er gekommen, Wansleben zuruͤck nach Kairo, nachdem er 44 Tage auf dieſem