Cheops bekannt, weil es, wenn man dem Hero⸗ dot glauben darf, zum Begraͤbniſſe dieſes Koͤniges, der sso Jahre vor Chriſti Geburt lebte, beſtimmt wurde.
Die Oeffuung, durch welche man in das Innere dringt, beüindet ſich auf der noͤrblichen Seite, auf einer Hoͤhe von 60 Fuß. Nachdem man mehreren, beinahe unzugaͤngiichen Gallerien gefoigt, und eine Fackel in der Hand, von Gang zu Gang, unter en⸗ gen und dunklen Gewoͤlben umher geirrt iſt, gelangt man in ein Zimmer von mittlerer Groͤße, welches man das Gemach der Koͤnisin nennt. Neue, noch
erwickeltere Umwege fuͤhren zu einem oberen Zimmer, dem Gemache des Koͤnigs. Dieſe beiden Zimmer ſind von auberordentlicher Einfachbeit; nir zends Schmuck, nirgends Verzierungen; Alles von reinem Granit, das Gemach des Koͤnigs enthaͤlt den Sarko⸗ phag. Man erſtaunt uͤber das Mißverhaͤltniß, welches zwiſchen dieſer kieinen heiligen Staͤtte und dem kolof⸗ ſalen Gebaͤude hereſcht, welches doch wegen ihrer er⸗ richtet wurde.
Die große Pyramide beßeht aus mehr als 200 Schichten von Steinen, weiche 2 bis 4 Fuß hoch ſind, und nach oben immer abnehmen. Auf dieſen Stufen erklettert der kuͤhne Reiſende aͤußerlich den Gipfel der Pyramide, und genießt oben eine entzuͤckende Ausſicht.
Die Materlalten zu dieſen Rieſen⸗Gebaͤuden wur⸗ den in unbekannten Jahrhunderten aus Mokatam
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