Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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großen Handel mit Reis, Kaffee, Leinen, gewebten Zeugen. Man ſagte ihm, daß alle Jahre fuͤr die Tuͤr⸗ kei beinghe s00 Segel mit Reis allein abgingen. Zu Damiette machte man beſonders ſehr ſchoͤne gewebte Zeuge von allen Farben und Formen, welche in alle Gegenden abgeſetzt wurden. Auch ſalzte man hier Meeraͤſchen und andere Seefiſche ein, womit man nach der Levante Handel trieb, wo dieſe Fiſche ſehr geſchaͤtzt werden.

Der Gouverneur der Stadt war ein Aga, der vom Baſcha ernannt war, und der außer vielen andern Vortheilen, die ihm dieſe Stelle brachte, alle Tage nur s Paras von jedem Gaſthofe empfing, deren Zahl in der Stadt bedeutend war. Die Benatzung bildeten 200 Janitſcharen und 20 Spahis(Relter). Die grie⸗ chiſchen Chriſten bildeten die Mehrzahl der Einoh⸗ ner in der Stadt, und machten etwa 200 Familten aus; ihre Kirche iſt die Kathedrale. Die Kopten mach⸗ ten nur s Familien aus. Die Franken hatten bloß ein kleines Bethaus, wo Franziskauer den Gottesdienſt verri hteten.

Am Sonntag den 8. April 1872 verließ Wans⸗ leben Damiette wieder, und teiſte nach Kairo. Auf dieſem Wege traf er viele Staͤdte und andere Ortſchaften. Die Stadt Manſ kune zeint t ſich als eine große und ſehr huͤbſche Stadt. Sie liegt am oöͤſt⸗ lichen Geſtade des Nils, aber nicht ſo nahe an dem Fluße gebaut, wie Damiarte. Eine lange Straße