Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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den hielt, nach den Gebraͤuchen ſeiner Religion ſich zum Tode vorzubereiten. Endlich nach 35 Tagen kehr⸗ ten allmaͤlig ſeine Kraͤfte zuruͤck, und ſobald er nur

ein wenig im Stande war, zu reiſen, begab er ſich

am 1. September nach Aleppo, wo er am 13ten ein⸗ traf. Er reiſte am Ende Dezembers nach Dam ask, wo er ſich einen Monat aufhielt. Von Damask reiſte er nach Sayda, blieb hier 2 Monate, wollte am 19. Februar 1672 von dieſer phoͤnziſchen Stadt nach Damiette in Aegypten ſich einſchiffen, allein ward durch ſtuͤrmiſches Wetter bis zum 18ten folgenden Monats aufgehalten, wo dann ein guͤnſtiger Wind ihn nach dem Hafen Bogas, bei letzterer Stadt, brachte, und er nun den zsten gluͤcklich an das aͤgyptiſche Land ſtieg.

Damiette, im Arabiſchen Damiat, eine hi⸗ ſtoriſch beruͤhmte Stadt, liegt am oͤſtlichen Ufer des Nils, 3 franzoͤſiſche Meilen von ſeiner Einmuͤndung in das Meer, und iſt nach Kairo die groͤßte, ſchoͤnſte, reichſte, bevoͤlkertſte, handeltreibende Stadt von Aegyp⸗ ten. Sie iſt am Nil in Form eines halben Mondes gebaut. Die Menge der Moſcheen und Minarets in dieſer Stadt, die Wellen des Fluſſes, die mit Barken und Wimpfeln bedeckt ſind, und gleichſam die Haͤuſer an der Kuͤſte beſpuͤlen, kurz der ganze Anblick von Damiette praͤſentirt ſich aͤußerſt angenehm.

Die Stadt hatte keine Befeſtigungen, die von Bedeutung geweſen waͤren. Hier traf Wausleben