Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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men und Verhaͤltniſſe, die ſie nur mit Muͤhe zuſammen fand, ſprachen ſie wie Erinnerun⸗ gen laͤngſt entwichner Traͤume an. Ihr gan⸗ . zes Weſen war von Gefuͤhlen bewegt, die ſie nie gekannt zu haben ſchien. Aber ſie ſchwieg und lauſchte, 2 nd erſt als die Zuſprache ihres Mhanne K liden beruhigt hatte, fragte ſie

Schweſes geworden, deren unglücklihes Schick ſal ihre Eizählung beruͤhrt haͤtte. Dieſe Un⸗

glückliche, erwiederte die Fremde 3 die ein En⸗

gel an giebenswuͤtdigkeit und Anmuth war, uͤberlebte hren Fehltritt nur wenige Jahre. Da ihr Beifährer, ein Mann von maͤchtigen Verbindungen,. nicht bewogen werden konnte, feine Schuld gut zu machen, warf ſie ſich in ein Sloſter, und buͤßte ihr Bergehn mit ſo

harter und herber Reue, daß ſie in wenigen Jahren ſelbſt ein Opfer ihres Grames ward.

Und ihr Kind? fragte Sophie. Ihr Kind wurde in der Naͤhe von Paris erzogen. In ſeinem vierten Jahre ging es, wahrſchein⸗ lich durch die Nachlaͤſſigkeit ſeiner Amme, ver⸗