Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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ſen, aber wer wird mich von dem Jammer retten, dem ein ſo huͤlfloſes, von der Welt verlaſſenes Geſchbpf Preis gegeben iſt?

Sier hielt die Erzäͤhlende inne und bedeckte ihr Geſicht mit beyden Haͤnden; ihre Thraͤnen rieſelten durch die Finger auf ihre Bruſt her⸗ ab. Beauchateau ſprach ihr Muth zu. Was nur innige Theilnahme an einem unverſchulde⸗

ten ungluͤck, was nur ein grosmüthiges Herz

zum Keoſte huͤlfloſer Verlaſſenheit eingeben kann. das ſprach er mit dem Tone aufrichtt

gen Gefuͤhles aus. Er beſchwor ſie, ihren

Kummer niederzukäͤmpfen, und ihm die Sorge fuͤr ihr weiteres Schickſal anheim zu geben. Die Welt, ſetzte er hinzu,, Gott ſey Dank, noch nicht ſo arm an Mitgefuͤhl, daß ſie nicht Huͤlfe fur das unverſchulhee Unglͤch haͤte. 6

Sophie hatte die nhiung Suotidens mit immer ſteigender Theilnahme angehoͤrt. Dunkle Geſchichten ihrer fruͤheſten Kindheit ſtiegen aus der Diefe ihrer Seele auf; Nah⸗

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