und ſich mit dem Stolze des Grafen und ſei⸗ nen ſtrengen Grundſaͤtzen ſchrecken, Roſaliens Bild, der Zauber ihres Weſens, die Neigung, die ſie ihm bewieß, ſeine gluͤhenden Wuͤnſche, uͤberwanden die Zweifel, und befluͤgelten die Hofnung, die ihn uͤber die weite Kluft zu dem hohen, dämmernden Ziele ſeines Verlangens trug.
Mit dieſen ergoͤtzlichen Luftgebaͤuden beſchaͤf⸗ tigt, und in ihrem Anſchaun verſunken, ſaß der ſchoͤne Traͤumer, das dunkle Lockenhaupt auf die Hand geſtuͤtzt, unter einem Tulpen⸗ baume, und zeichnete mit einer Ruthe, die er in ſeiner Rechten hielt, Roſaliens Nahmen vor ſich in den Sand. Jetzt rauſchte das Gebuͤſch hinter ihm; er ſah zuruͤck, und die, mit der ſeine Gedanken allein beſchaͤftigt waren, trat aus den Buͤſchen hervor, mit einem Koͤrbchen voll auserleſener Pfirſchen, die ſie fuͤr ihren Vater gepfluͤckt hatte. Beyde erroͤtheten, und als Roſalie ihre Blicke zur Erde ſenkte, und ihren Nahmen vor La Sery's Fuͤßen einge⸗ ſchrieben ſah, erroͤthete ſie noch ſchoͤner und anmuthiger. Sie ſchien voruͤbereilen zu wollen,


