Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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tes und der unuͤbertreflichen Tugenden findet, die nur aus ſolchem Blute ſprießen koͤnnen? Jetzt, wo ſich die Zahl wahrhaft edler und unvermiſchter Geſchlechter taͤglich mindert, be⸗ darf es wahrlich großer Beyſpiele, um den klei⸗ nen Reſt, welcher noch uͤbrig iſt, ehe ihn der Wiebel des Zeitgeiſtes ebenfalls ergreift, auf dem rechten Wege zu erhalten. Ein ſolches Beyſpiel hat, wie mir mein Freund jetzt ſchreibt, eben der edle Prinz von Courtenay als den letzten Akt ſeines Lebens gegeben, und ſein vortreflicher Sohn zu geben veranlaßt; ein Beyſpiel, das mich entzuͤckt, und wenn ir⸗ gend etwas die lockere, herabgeſunkene Flamme auf dem Altar adligen Ritterthums wieder an⸗ zufachen im Stande iſt mit neuer Kraft zu beleben vermag.

Nach dieſer begeiſterten Einleitung, die minder erfreulich, als die fruͤhern Worte des Grafen, an La Sery's Herz ſchlugen, fuhr der ernſte Mann weiter fort:Es iſt ſicher Nie⸗ mand hier, der nicht wiſſen ſollte, daß der Prinz Louis de Courtenay er iſt vielleicht

eben, da wir von ihm ſprechen, zu ſeinen Ahn⸗