In der RMitternacht.
Todesſtille deckt das Thal Bey des Mondes halbem Strahl; Winde fluͤſtern, dumpf und bang,
In des Waͤchters Nachtgeſang.
Leiſer, dumpfer toͤnt es hier In der bangen Seele mir,
Niimmt den Strahl der Hoffnung fort,
Wie den Mond die Wolke dort.
Huͤllt, ihr Wolken, huͤllt den Schein Immer tiefer, tiefer ein! Vor ihm bergen will mein Herz Seinen tiefen, tiefen Schmerz.
Nennen ſoll ihn nicht mein Mund; Keine Thraͤne mach' ihn kund; Senken ſoll man ihn hinab Einſt mit mir ins kuͤhle Grab.


