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„Amor! dieſer Schmetterling, Welcher todt an jenen Blättern hing, Ward aus ſeinen Finſterniſſen Von der weckenden Sonne geriſſen, Sieh, o ſieh, das Thierchen lebt! Nur vom Morgenthaue Lebt es, in der lachenden Aue,
Wo es über Blumen ſchwebt,
Und die Blumen es gerne bewirthen. O wie glänzend es iſt!
Amor! und es küßt
Immer zwiſchen jenen Myrthen.“
Pſyche ſah die Freude bald Wieder im Auge des Knaben; Und die Muſen gaben Ihr der Begeiſterung ſanfte Gewalt.
„Amor! wenn aus deinen Armen Endlich meine Seele flieht, Und mein Schatten voll Erbarmen, Hier, im Thal, dich irren ſieht; Wenn den erſten Schmetterlingen Dann die erſte Roſe blüht— 9 ſo komm, ein Frühlingslied Deiner Pſyche vorzuſingen.
⁴Gr


