Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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Die Zuſchrift*).

Geh, kleines Buch, Gott ſchenk' dir guten Weg, Und laß vornehmlich ſeyn dieß dein Begehren, An Alle, die dich leſen oder hören: Daß, wo du dich geirrt, ſie freundlich dir ſich neigen, Und überall den rechten Weg dir zeigen. Chaucer's Belle Dame sans mercie.

Der Verfaſſer kann bei dem Schluſſe des zweiten Bandes des Skizzenbuchs nicht umhin, es auszu⸗ ſprechen, wie ſehr er von der Nachſicht durchdrun⸗ gen iſt, womit man den erſten aufgenommen hat, ſo wie von der allgemein an den Tag gelegten Ab⸗ ſicht, ihn, als einen Fremden, mit Guͤte zu behan⸗ deln. Selbſt die Kritiker hat er, was auch Andere von ihnen ſagen moͤgen, als eine ganz beſonders milde und gutmuͤthige Menſchenart befunden. Es iſt wahr, daß Jeder von ihnen gegen einen oder zwei Abſchnitte ſeine Stimme erhoben hat, und daß dieſe einzelnen Ausnahmen, zuſammengenommen, wol auf eine allgemeine Mißbilligung ſeines Werks hinaus⸗

*) Im Originale ſteht l'Envoy. Chaucer ſcheint in England der Erſte geweſen zu ſeyn, der ſich des Wortes in dieſer Bedeutung bediente, ſowol um ein einzelnes, an eine be⸗ ſtimmte Perſon gerichtetes Gedicht, als auch um die Schluß⸗ ſtrophen damit zu bezeichnen, die ſich an dem Ende ſeiner größeren Gedichte befanden. Ueberſ.