Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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nehmen ſich, ſo roh auch dieſe Art von Meiſterſaͤn⸗ gerei ſeyn mag, in einer Winternacht wie eine voll⸗ kommene Harmonie aus. Wenn ich durch ſie in der ſtillen und feierlichen Stunde erweckt worden bin, wo der tiefe Schlaf den Menſchen befaͤllt, ſo habe ich mit ſtillem Vergnuͤgen ihnen zugehoͤrt, und wenn ich zugleich an die heilige und froͤhliche Ver⸗ anlaſſung gedacht, beinahe den himmliſchen Chorge⸗ ſang zu hoͤren geglaubt, welcher der Menſchheit Frieden und Gluͤck verkuͤndete.

Wie herrlich verwandelt doch die Einbildungs⸗ kraft, wenn dieſe geiſtigen Einwirkungen ſie beſchaͤf⸗ tigen, Alles in Melodie und Schoͤnheit! Sogar das Kraͤhen des Hahnes, wenn man dieſen zuweilen in der tiefen laͤndlichen Stille hoͤrt,wie er ſeinen be⸗ fiederten Gattinnen die Stunde der Nacht verkuͤn⸗ digt, ſchien den gemeinen Leuten die Annaͤherung dieſes heiligen Feſtes zu verkuͤnden:

Man ſagt, daß, wenn die Zeit ſich wieder naht, Wo unſ'res Herrn Geburt uns ward verkündet, Der Dämm'rungs⸗Vogel ſingt die ganze Nacht; Und dann, ſagt man, darf ſich kein Geiſt ergehn; Die Nacht iſt ruhig keine Sterne ſchießen,

Es regt ſich keine Fee, die Hexen zaubern nicht, So heilig und ſo friedlich iſt die Zeit.

Welches Herz koͤnnte bei der allgemeinen Auf⸗ forderung zur Froͤhlichkeit, dem raſchen Treiben al⸗ ler Geiſter, der Regung aller Neigungen, welche