Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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zuruͤck, die mein Geiſt ſich in der Maienzeit des Lebens zu machen pflegte, als ich die Welt nur aus Buͤchern kannte und ſie ganz fuͤr ſo beſchaffen hielt, wie die Dichter ſie ſchilderten. Dieſe Gebraͤuche ſind noch ganz im Geſchmack jener alten, rechtlichen Zeit, in der, was indeſſen vielleicht eine eben ſo unrich⸗ tige Anſicht iſt, die Welt weit haͤuslicher, geſelliger und vergnuͤgter war, als itzt. Es thut mir leid, ſagen zu muͤſſen, daß dieſe Spuren alle Tage ſchwaͤ⸗ cher werden, indem ſie durch die Zeit immer mehr verſchwinden, noch weit mehr aber durch die neue⸗

ren Moden verdraͤngt werden. Sie ſind jenen ma⸗

leriſchen Bruchſtuͤcken der Gothiſchen Litteratur aͤhn⸗

lich, welche wir, an manchen Orten im Lande, theils vom Zahn der Zeit zernagen, theils, in den 6.

Zuſaͤtzen und Veraͤnderungen ſpaͤterer Tage verlo⸗ ren, untergehen ſehen. Die Dichtkunſt haͤngt in⸗

deſſen mit liebevoller Anhaͤnglichkeit an den laͤnd⸗ 3

lichen Spielen und den Feſttags⸗Luſtbarkeiten, von denen ſie ſo manche ihrer Gegenſtaͤnde entlehnt hat wie der Epheu ſein uͤppiges Laub um den Gothi⸗ ſchen Bogen und den verfallenden Thurm rankt, ihre wankenden Ueberbleibſel zuſammenhaͤlt und ſie aleich⸗ ſam in ſein Gruͤn einbalſamirt.

Unter allen alten Feſten giebt Weihnachten zu den eindringlichſten und innigſten Gedankenverbin⸗

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