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dieß Holz feſtgebunden haben mußten, um nicht von den Wellen hinweggeriſſen zu werden. Keine Spur war zu finden, aus welcher man den Namen des Schiffes haͤtte entdecken koͤnnen. Das Wrack hatte offenbar Monate lang umhergetrieben; Haufen von Muſcheln ſaßen darauf und langes Seegras hing daran herunter. Aber, dachte ich bei mir ſelbſt, wo iſt die Mannſchaft?— Ihr Kampf iſt laͤngſt vor⸗ uͤber— ſie ſind im Toben des Sturmes unterge⸗ gangen— ihre Gebeine bleichen in den Hoͤhlen des Meeresgrundes. Stillſchweigen— Vergeſſen⸗ heit iſt uͤber ſie hingefloſſen, wie die Wellen, und Niemand weiß die Geſchichte ihres Untergan⸗ ges. Wie viele Seufzer moͤgen dieſem Schiffe ge⸗ folgt, wie viele Gebete an dem verlaſſenen heimi⸗ ſchen Heerde fuͤr daſſelbe zum Himmel geſtiegen ſeyn! Wie oft mag die Geliebte, das Weib, die Mutter die Zeitungen durchblaͤttert haben, um ir— gend eine gelegentliche Nachricht von den Wanderern auf dem Meere zu finden! Wie mag die Erwar⸗ tung zur Beſorgniß, die Beſorgniß zur Furcht,— die Furcht zur Verzweiflung geworden ſeyn! Ach! kein Andenken wird je zum Vorſchein kommen, das die Liebe erfreuen koͤnnte; Alles, was man wiſſen wird, iſt:„das Schiff ſegelte fort aus dem Hafen, und man hat nie wieder etwas von ihm gehoͤrt!“


