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Beobachtungen weiter aus. Die Feſttags⸗Nach⸗
mittage brachte ich mit Streifereien in der umlie⸗
genden Gegend zu. Ich machte mich mit allen
Plaͤtzen derſelben, welche in der Geſchichte oder in
der Fabel beruͤhmt geworden waren, bekannt; ich
wußte jeden Ort, wo ein Raub oder Mord began⸗
gen worden war, oder wo ſich ein Geſpenſt hatte
ſehen laſſen; ich beſuchte die benachbarten Doͤrfer,
unnd vermehrte den Vorrath meiner Kenntniſſe da⸗
durch, daß ich mir ihre Sitten und Gewohnheiten
merkte, und mich mit ihren weiſen und großen
Leuten in Geſpraͤche einließ; ja, ich machte an ei⸗
nem langen Sommertage ſogar einen Ausflug nach
dem Gipfel eines entfernten Huͤgels, von wo aus
ich mein Auge uͤber eine weite Strecke unbekannten
Landes ſtreifen ließ, und mich wunderte, zu finden, welch' eine große Welt ich bewohnte.
Dieſe Neigung zum Umherſtreifen wuchs mit meinen Jahren. Reiſe⸗ und Laͤnderbeſchreibungen wurden meine Lieblingsbuͤcher, und waͤhrend ich ih⸗ ren Inhalt verſchlang, vernachlaͤſſigte ich die regel⸗ maͤßigen Schularbeiten. Mit welcher geſpannter
Aufmerkſamkeit ging ich nicht, bei ſchoͤnem Wetter, an den Hafendaͤmmen umher, und beobachtete die Schiffe, die nach fernen Gegenden beſtimmt waren; — mit welchen ſehnſuchtsvollen Blicken folgte ich


