Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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und ſie ploͤtzlich aus ihrem Schlummer, und zu ih⸗ rem Erſtaunen, als reiche Leute erwacht ſind! Kaum waren einige Monate verfloſſen, als eine große lebhafte Straße mitten durch den Webberſchen Garten ging, gerade da, wo Wolfert einen Schatz

zu finden getraͤumt hatte. Sein goldener Traum 4

war in Erfuͤllung gegangen. Er hatte in der That eine unerwartete Quelle des Reichthums gefunden. Denn, als ſeine vaͤterlichen Laͤndereien in Bauſtellen getheilt und an ſichere Leute verpachtet waren, brach⸗ ten ſie ihm, ſtatt einer elenden Ernte von Kohl⸗ koͤpfen, eine reichliche Ernte von Zinſen ein, ſo daß es, am erſten Tage eines jeden Vierteljahrs, ein ſtattlicher Anblick war, vom Morgen bis zum Abend, ſeine Pachter, Jeden mit einem kleinen rund⸗ baͤuchigen Geldſack, dem goldenen Ertrage ſeines Bo⸗ dens, an ſeine Thuͤr klopfen zu ſehen. 4*

Das alte Haus ſeiner Vorfahren behielt er bei:

ſtatt des kleinen Hollaͤndiſchen Hauſes mit gelbem Giebel, das in einem Garten geſtanden hatte, ſtand es itzt kecklich da in der Mitte einer Straße, und war eines der anſehnlichſten Haͤuſer in der Gegend, denn Wolfert hatte es, zu beiden Seiten, durch Fluͤgel vergroͤßert, und oben einen Kuppelbau als Thee⸗ zimmer eingerichtet, zu dem er hinaufſteigen, und wo er bei heißem Wetter ſeine Pfeife rauchen konnte;

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